Noch ein KI-Newsletter. Ernsthaft?

Ja. Aber ein anderer. Lass mich erklären.

Die Übersetzung

Warum es diesen Newsletter gibt

Ich lese jeden Tag über KI. Wahrscheinlich du auch.

Neue Modelle. Neue Features. Neue Versprechen. Die LinkedIn-Timeline ist voll mit Leuten, die dir erklären, dass du in sechs Monaten überflüssig bist oder zehnmal produktiver.

Und dann sitzt du montags in deinem Büro.

Outlook sieht aus wie immer. Das ERP ist von 2014. Dein Chef fragt, was „wir mit KI machen können." Dein Team ist skeptisch. Die Compliance-Abteilung will erstmal einen Freigabeprozess.

Zwischen dem, was KI angeblich kann, und dem, was bei dir passiert klafft eine riesige Lücke.

Genau in dieser Lücke arbeite ich.

Ich sitze an der Schnittstelle zwischen IT und Fachbereich in einem deutschen Energieunternehmen. Mein Weg dahin war nicht gerade linear: Maschinenbau, Lean Management, ein Umweg über die Selbständigkeit, dann Digitalisierungsberatung. Klingt nach Zickzack. Ist aber genau der Grund, warum ich beide Seiten verstehe: die technische Möglichkeit und die betriebliche Realität.

Und diese Übersetzung fehlt fast überall.

Die meisten KI-Inhalte fallen in zwei Kategorien:

Kategorie 1: Der Hype. „10 KI-Tools, die alles verändern!" — geschrieben von jemandem, der keins davon in einem echten Unternehmensprozess getestet hat.

Kategorie 2: Die Wissenschaft. Paper-Zusammenfassungen, Benchmark-Vergleiche, Modellarchitekturen. Spannend. Aber was mache ich damit am Montag?

Was fehlt: Jemand, der KI in einem normalen deutschen Arbeitsumfeld einsetzt und ehrlich erzählt, was funktioniert und was nicht.

Das ist "Übersetzt."

Jeden Montag bekommst du:

Eine Einordnung oder ein Playbook — kein Hype, sondern das, was du diese Woche ausprobieren oder weiterdenken kannst.

Zwei bis drei kurze Impulse — ein Tool, eine Zahl, ein Link. Mit ehrlicher Einschätzung.

Einen persönlichen Gedanken — was ich selbst gerade teste oder verwerfe.

Kurz & Konkret

Zahl der Woche
89 % der deutschen Unternehmen haben laut Bitkom KI-Tools im Einsatz oder planen deren Einsatz. Gleichzeitig hat jedes zweite Unternehmen Probleme die Digitalisierung zu bewältigen. Die Tools sind da. Der Plan fehlt. bitkom research

Übersetzt für dich

Zum Start interessiert mich eine Sache:

Was ist gerade deine größte Frage zu KI im Job?

Nicht die philosophische. Die konkrete. Antworte einfach auf diese Mail. Ich lese alles, und die besten Fragen werden (anonymisiert) zu Themen.

Bis nächsten Montag.

Florian

Übersetzt. erscheint jeden Montag. Was KI für deinen Arbeitsalltag konkret bedeutet.

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